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  Ausgabe 01|01 (2013) 01.12.2013 | ISSN 2197-7879 (Kopie 1)  
 
 
Editorial

Aktuelle Urteile und Kommentare, Gesetzesvorhaben und Artikel rund um Medizin- und Sozialrecht, um Arbeits- und Vertragsrecht, dazu Veranstaltungs- und Literaturhinweise, dies sind die Ingredienzien des neuen Online-Periodicals my medizinrecht.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen nach dem Band "medizin.recht" und dem Portal nun das dritte Element des umfassenden Medizinrecht-Projekts vorstellen können, das die Expertise aus der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Anästhesie und Intensivmedizin und der Gynäkologie und Geburtsmedizin einschließt.

 

Die Weiterentwicklung des Portals und die Themen der künftigen Newsletter liegen auch in Ihren Händen. 


So planen wir beispielsweise, in der nächsten Zeit das Thema Hygiene im Krankenhaus zu bearbeiten. Dabei gehen wir gern auf Ihre Fragen ein.

 

Welche weiteren neuen Themen oder Ergänzungen wünschen Sie sich im Portal?

 

Schreiben Sie uns eine MAIL mit Ihren Anregungen und Wünschen.

 

Die Herausgeber und der Beirat werden Ihre Anregungen gern aufnehmen und in den kommenden Folgen des Newsletters aufbereiten.

Ihre Herausgeber

Prof. Dr. med. Dietrich Berg

Prof. Dr. med. Hartwig Bauer

RA Maximilian G. Broglie

Prof. Dr. jur. Dr. rer. pol. Klaus Ulsenheimer

Prof. Dr. med. Bernhard Zwißler

 

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Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich bereits VOR der Lektüre des Newsletters in dem Portal einloggen. So gelangen Sie mit den Links direkt in die ausführlichen Versionen der Autorenbeiträge.
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Aktuelles
 
Heparin - auch ohne Aufklärung

Obwohl die Aufklärung über die forcierte Hämatomneigung bei Heparingabe fehlte, lehnte das Oberlandesgericht Hamm es ab, einer Patientin Schadensersatz zuzusprechen (OLG Hamm, Az 3U 54/12). Die Patientin hatte erhebliche Hämatome entwickelt, die teilweise operationspflichtig wurden. Ausschlaggebend für den Richterspruch war, dass keine Alternative zu der Heparingabe bestand, so dass die Patientin der Medikation auch zugestimmt hätte, wenn sie über die möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt worden wäre.

 

Zur Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Hamm HIER.

 

 


 
Fälschung ohne Wirkstoffe

400 Kilo gefälschte Psychopharmaka, mehr als eine Million Tabletten, hat der Schweizer Zoll am Züricher Flughafen sichergestellt. Die Packungen waren von China aus auf dem Weg nach Ägypten. In mehreren Stichproben konnte keinerlei Wirksubstanz gefunden werden.  Die Gesundheitsbehörden von China und Ägypten wurden benachrichtigt, die Ware wird vernichtet.

 

Zur Nachrichtenquelle auf www.moneycab.com HIER.

 

 


 
Studienergebnisse unter dem Teppich, Approbation im Eimer?

Ärztinnen und Ärzte, die Ergebnisse von Studien - gemeint sind vor allem Arzneimittelstudien mit kritischem Resultat - nicht publizieren, sollen in Großbritannien künftig möglicherweise ihre Zulassung verlieren. Die British Medical Assocation fordert, dass in diesen Fällen das General Medical Council prüfen müsse, ob solche Ärzte noch geeignet sind, Patienten zu behandeln. Denn für eine sinnvolle Nutzen-Risiko-Analyse seien diese Ergebnisse unverzichtbar.

 

Zum Statement "The doctors' dilemma" des British Medical Council HIER.
Zur Nachricht in der Oktoberausgabe der Zeitschrift "Berliner Ärzte" HIER.

 

 


 
Kliniken klagen gegen die AOK

Zwei Kliniken im Rheinland klagen gegen die AOK. Sie sind mit den Qualitätsmerkmalen und der Methodik nicht einverstanden, die die AOK auf einem Klinikbewertungs-Portal verwendet, um Patienten ein Klinik-Ranking anzubieten.

 

Zum ausführlichen Bericht im Online-Portal des HANDELSBLATTs HIER.

 

 


 
Schwangerschaftsabbruch zu jedem Zeitpunkt - EU lehnt das ab

Das Europäische Parlament hat mit knapper Mehrheit den Vorschlag abgelehnt, den Schwangerschaftsabbruch zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft als Menschenrecht zu definieren. Mehrere Länder wie Polen und Malta hatten heftigen Widerspruch angekündigt. Die Vorlage wurde in das Committee on Women's Rights and Gender Equality zur Überarbeitung zurückgegeben.

 

Zum Report des Committee on Women's Rights des Europäischen Parlaments HIER.
Zum Bericht auf LifeNews.com HIER.

 

 


 
Arzneimittelstudien in der DDR - alles mit rechten Dingen?

Dass es bei Arzneimittelstudien in Kliniken der DDR zu Verstößen gegen die damals geltenden Rechtsvorschriften gekommen ist, lässt sich derzeit nicht bestätigen. Aber es lässt sich vorläufig auch nicht ausschließen. Zu diesem Fazit kommt ein Untersuchungsbericht einer Arbeitsgruppe des Universitätsklinikums Jena. Ein aufwändiges Folgeprojekt der Universitätskliniken Jena, Halle und Leipzig in Abstimmung mit der Berliner Charité ist geplant.

 

Zum Abschlussbericht auf der Homepage der Sächsischen Landesärztekammer HIER.

 

 


    
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Klinische Studien – höhere Anforderungen an Patientenschutz

Der Weltärztebund (World Medical Association) hat die Helsinki-Deklaration präzisiert, was den Patientenschutz und Patientenrechte im Zusammenhang mit klinischen Studien angeht. In der aktualisierten Fassung wird unter anderem geregelt, wie Patienten bei möglichen Schädigungen Kompensation erhalten können, und dass sie Zugang zu den Studienergebnissen bekommen sollten. my-medizinrecht.de wird die Veränderungen in der Novemberausgabe ausführlich würdigen.

 

Aktualisierte WMA-Declaration of Helsinki HIER
Kurzbericht im Newsletter des Deutschen Ärzteblattes vom 21.10.2013 HIER


 
 
 
 

Um die beiden folgenden Artikel in der Langversion lesen zu können, loggen Sie sich bitte am besten VOR der Lektüre im Portal www.my-medizinrecht.de mit Ihren persönlichen User-Daten oder über das Mitgliederportal Ihrer Fachgesellschaft ein.


 
 
 
 
Ärztliche Kernaufgaben – Diagnosefehler, Befundungsfehler, Diagnoseaufklärung
 
Facharzt-Standard bei bildgebender Diagnostik (Röntgen, CT etc.)

Dennis Jost

 

Darf auch ein Nicht-Radiologe Aufnahmen aus Röntgen, CT, MRT etc. befunden?

Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften oder Einschränkungen dafür, wer Aufnahmen aus bildgebenden Diagnoseverfahren befunden darf. Allerdings hat der Patient immer das Recht auf Facharzt-Standard. Wenn bei der Beurteilung durch nicht ausreichend qualifizierte Ärzte Befunde übersehen und notwendige Behandlungen unterlassen werden, so wird dies vor Gericht als grober Behandlungsfehler eingestuft.


 

[Langfassung des Artikels im Portal www.my-medizinrecht.de für angemeldete User]


 
 
 
 
Ärztliches Liquidationsrecht – die Honorarvereinbarung
 
Können Rechnungen für Arzthonorare verjähren?

Maximilian G. Broglie

 

Honorarforderungen von Ärzten und Zahnärzten haben eine dreijährige Verjährungsfrist. Honorarforderungen aus dem Jahr 2010, die noch nicht bezahlt sind, verjähren mit Ablauf des 31.12.2013.


 

[Langfassung des Artikels im Portal www.my-medizinrecht.de für angemeldete User]


 
 
 
 
Kongresse und Seminare
 
 
 
 
Buchempfehlungen
 
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Kurzgefasst, leicht zu lesen und komplett - das ganze Medizinrecht, aufgearbeitet von 40 Autorinnen und Autoren aus Klinik und Praxis, aus Arzt- und Versicherungsrecht. Diese Neuerscheinung setzt Maßstäbe. Mehrere Kapitel zum Arbeitsrecht, zu wichtigen Fragen rund um Versicherungen, Gutachten und Fehlermanagement runden den Band ab.

 

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Preise und Stipendien
 
Deutscher Preis für Patientensicherheit
Aktionsbündnis Patientensicherheit

Bis zum 10. Dezember 2013 wurde die Bewerbungsfrist für den "Deutschen Preis für Patientensicherheit" verlängert. Der Preis wird erstmals vergeben, und zwar vom Aktionsbündnis Patientensicherheit im Kooperation mit der Aesculap Akademie, dem Ecclesia Versicherungsdienst, MSD SHARP & DOHME und dem Thieme-Verlag. Er ist mit insgesamt 19.500 € dotiert.

 

Weitere Informationen HIER.


 




Impressum

my medizinrecht

das Online-Periodical
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Herausgeber:
Prof. Dr. med. Dietrich Berg (Federführung), Prof. Dr. med. Hartwig Bauer, RA Maximilian G. Broglie, Prof. Dr. jur. Dr. rer. pol. Klaus Ulsenheimer, Prof. Dr. med. Bernhard Zwißler

Redaktionsleitung und verantwortlich nach §5 TMG: Dr. med Susanna Kramarz

Fragen an die Redaktion: sk[]my-medizinrecht.de

Web-Entwicklung: 2raumwelten.de

Erscheinungsweise:
6-wöchentlich

Anzeigen und Mediadaten: Verlag S. Kramarz, Berlin

Verlag: Verlag S. Kramarz, Berlin. Anschrift des Verlages: Postfach 191935, 14008 Berlin; Oldenburgallee 60, 14052 Berlin; Tel.: 030 - 330 076 07, Fax: 030 - 818 786 18, E-Mail: kundendienst[]my-medizinrecht.de; UstID: DE190809067; VNR 12875.

Der Newsletter wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH, Detmold.

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