Tod durch Gerichtsbeschluss

08.10.2014 20:51

Tod durch Gerichtsbeschluss

Nach 17 Monaten stellten in London Ärzte bei einem Frühgeborenen mit irreparablem Hirnschaden die Beatmungsmaschinen ab. Die Ärzte hatten den Eltern schon länger empfohlen, dem Tod ihres Kindes zuzustimmen, weil keinerlei Aussicht auf Besserung bestand. Das Baby war in schlechter Verfassung geboren und hatte zudem im Laufe des Aufenthalts nach einer Kette von Behandlungsfehlern in der neonatologischen Intensivmedizin einen 20-minütigen Herzstillstand, bevor die Reanimation erfolgreich war. Die Eltern hatten die Beendigung der lebenserhaltenden Maßnahmen abgelehnt und einen Anwalt eingeschaltet, um diese Entscheidung durchzusetzen. Zahlreiche interne und externe Experten befürworteten jedoch das Ende der lebenserhaltenden Maßnahmen, so dass das Krankenhaus eine gerichtliche Entscheidung erbat.

Zum Bericht im Independent HIER.

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