Kliniken finanziell weiter unter Druck

05.06.2016 17:10

Kliniken finanziell weiter unter Druck

Auch im Jahr 2016 schreiben über 30% aller Kliniken keine schwarzen Zahlen. Fast der Hälfte der Kliniken fehlen die Mittel für dringend notwendige Investitionen. Viele Kliniken sehen nach wie vor keinen wirklich positiven Durchbruch, obwohl sie sich in anhaltenden Restrukturierungen befinden. Dies ergab eine Studie der Roland Berger Unternehmensberatung, die der Fachöffentlichkeit im Mai 2016 anlässlich des Roland Berger Hospitality Days vorgestellt wurde.

Vor allem - verständliche - Widerstände beim Personal sind nach Meinung vieler Klinik-Manager die Hauptprobleme bei der Lösung der finanziellen Engpässe. Am schlechtesten ist die Stimmung, wenn Lösungen top-down in hierarchischen Anordnungen durchgesetzt werden sollen. Entsprechend sehen 96 Prozent der Befragten auch die Unterstützung durch Führungskräfte und Mitarbeiter als die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Restrukturierung. 89 Prozent halten eine klare und transparente Kommunikation für wichtig und 69 Prozent die Unterstützung durch Träger und Aufsichtsrat. "Das zeigt, dass eine erfolgreiche Restrukturierung nur als gemeinsamer Prozess gelingt", sagte Andreas Robeck. "Die Beteiligten müssen für die notwendigen Veränderungen sensibilisiert und möglichst frühzeitig als Partner in die Umsetzung eingebunden werden. Alle müssen mitziehen, um den wirtschaftlichen Turnaround zu erreichen, sonst klappt es nicht."

Zur Pressemitteilung der Roland Berger Studie HIER.

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