Für Facharztprüfung reicht OP-Assistenz nicht aus

26.06.2014 18:27

Für Facharztprüfung reicht OP-Assistenz nicht aus

Die Ärztekammer ist vor der Facharztprüfung berechtigt zu überprüfen, ob ein Kandidat die erforderliche Zahl an Eingriffen tatsächlich selbst durchgeführt hat, oder ob er hierbei lediglich als erster oder zweiter Assistent mitgearbeitet hat. Gültig sind nur selbst durchgeführte Operationen, die nicht nur durch Unterschrift des Ausbildungsleiters, sondern unter anderem auch durch die OP-Bücher nachprüfbar sein müssen. Können ausreichende Belege nicht vorgelegt werden, so wird der Prüfling nicht zur Facharztprüfung zugelassen.

Dies bestätigte das Verwaltungsgericht Bremen anlässlich der Klage einer Ärztin, die die Facharztprüfung für Orthopädie und Unfallchirurgie ablegen wollte, deren Unterlagen aber bei weitem nicht für die erforderlichen Richtwerte ausreichte (VG Bremen, Urt. v. 26.6.2014 - 5 K 649/10).

Zum Urteil und zur Urteilsbegründung in der Zeitschrift Gesundheitsrecht (GesR 9-2014, 553)

 

 

 

 

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