Kabinett billigt Versorgungs-stärkungsgesetz

17.12.2014 20:13

Kabinett billigt Versorgungs-stärkungsgesetz

Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz hat das Kabinett passiert und geht im Jahr 2015 ins Parlament. Das Gesetz enthält mehrere Bausteine, die zum Teil sinnvoll sind, zum Teil aber erhebliches Konfliktpotential bergen:

  • Die Verpflichtung der KVen, Terminservicestellen zur Vergabe von Facharztterminen einzurichten,
  • die Einbindung von Kliniken in die ambulante Versorgung,
  • eine angemessene Honorierung von Hochschulambulanzen,
  • einen Anspruch auf Einholung einer Zweitmeinung bei bestimmten Eingriffen,
  • den Verzicht von Sozialversicherungen auf Regressforderungen gegenüber freiberuflichen Hebammen im Haftungsfall,
  • Anreize zur Niederlassung in unterversorgten oder strukturschwachen Gebieten,
  • eine Stärkung der MVZs,
  • starke Regularien für Nachfolgeregelungen in überversorgten Gebieten,
  • eine Erhöhung der Weiterbildungsstellen in der Allgemeinmedizin,
  • eine Strukturierung des Krankenhaus-Entlassmanagements,
  • mehr Wahlrechte für Patienten bei der Rehabilitation,
  • zusätzliche Leistungen für Menschen mit Behinderungen und mit eingeschränkter Alltagskompetenz,
  • einen Innovationsfonds beim G-BA,
  • ein systematisches Verfahren zur Methodenbewertung im Medizinproduktebereich,
  • eine Weiterentwicklung der Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei Arznei- und Heilmitteln und eine gesetzliche Festlegung des Apothekenabschlags.

Zur aktuellen Information des Bundesgesundheitsministeriums HIER.
Zur Übersicht über die Gesetzesinhalte im Dt. Ärzteblatt online HIER.
Zur Stellungnahme der Bundesärztekammer (21.11.2014) HIER.
Zur aktuellen Position (17.12.2014) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung HIER.
Zur Stellungnahme (07.11.2014) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung HIER.
Zur Pressemitteilung des Verbandes der Universitätsklinika (17.12.2014) HIER.

 

 

 

 

 

 

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